Novemberhilfe

Antragsberechtigte:

  • Direkt von der Schließung betroffene Unternehmen
  • Indirekt betroffene Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihres Umsatzes mit direkt betroffenen Unternehmen erzielen

Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019

Soloselbstständige (= Gewerbetreibende / Selbstständige ohne Arbeitnehmer) können als Vergleichswert den durchschnittlichen Monatsumsatz 2019 zugrunde legen.

Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Falls trotz Schließung Umsätze erzielt werden (Bsp. Lieferdienst), so wird dieser bis zu einer Höhe von 25% des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet.

Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt erfolgen.

Soloselbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat.

Die Antragstellung der Novemberhilfe erfolgt unabhängig von der Überbrückungshilfe.

 

Abschlagszahlungen

  • Soloselbstständige bis zu 5.000 €
  • andere Unternehmen bis zu 10.000 €
  • Antragstellung startet in der letzten Novemberwoche 2020
  • Auszahlungen der Abschlagszahlungen ab Ende November

Die reguläre Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet, um unmittelbar nach Auszahlung der Abschlagszahlungen gestartet werden zu können.

Stand: 17.11.2020